Moche-Kultur

Moche-Kultur

Am Sonntag öffnete das Museum Allerheiligen das sonst für Besucher nicht zugängliche Depot. Werner Rutishauser, Kurator der Ebnöther-Sammlung des Museums Allerheiligen, stellte den über 20 Besuchern ein paar wunderschön erhaltene Fundstücke aus der Moche-Kultur vor – einer Kultur, die sich vom 1. bis zum 8. Jahrhundert an der Nordküste Perus entlang bewässerter Täler entwickelte und unabhängige Städte mit eigenen Königen und Priestern bildete.

Mit den beiden Pyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna errichteten sie die grössten Bauten des alten Südamerika. Die Moche besassen noch keine eigene Schrift, hinterliessen uns jedoch durch ihre piktographischen Darstellungen ein lebendiges Bild ihrer Welt. Typisch sind die Gabelhalsflaschen (s. Foto).

Führungen von Werner Rutishauser sind jedes Mal ein Genuss: Er versteht es, sein grosses Wissen über Kunst, Ikonographie und Archäologie unterhaltsam, verständlich und mit einer Prise Humor zu vermitteln, sodass die Zeit wie im Flug vergeht und man ihm nach lange zuhören möchte. Der Einblick in die längst vergangene Moche-Kultur war faszinierend und bereichernd.

Gabelhalsflasche
Gabelhalsflasche

 

 


Die Kommentare sind geschloßen.