Pilze

Pilze

Jeden Montagabend – auch im Winter – treffen sich die Mitglieder des Vereins für Pilzkunde Zürich im Hotel/Restaurant Landhus an der Katzenbachstrasse 10 in Zürich. Viele bringen Pilze zum Bestimmen mit. Diese werden in kleinen Schalen ausgelegt – und dann geht’s los: Alleine oder in kleinen Gruppen werden die Pilze mit Büchern oder mit Hilfe eines Mikroskops bestimmt. Man diskutiert, fachsimpelt und argumentiert, bis man glaubt, den richtigen Namen für den Pilz gefunden zu haben. Das ist oft nicht so einfach. Es gibt Pilze, die man relativ schnell einer Gattung zuweisen kann. Die Bestimmung der Art kann sich allerdings als schwierig erweisen, zum Beispiel bei den Risspilzen. Ohne Mikroskop steht man oft auf verlorenem Posten.

Im Pilzverein Zürich finden sich Jung und Alt ein. Jedermann wird gleich geschätzt. Die Jungen lernen von den Erfahrungen und dem Wissen der Älteren, die Älteren aber auch von den Jungen. Es ist ein Geben und Nehmen. Alle begegnen sich auf Augenhöhe und helfen einander. Am vergangenen Montag wurden gut 80 Pilze bestimmt: vom giftigen Satansröhrling über den Wasserkopf, den Speitäubling bis hin zum Schwefelporling. Spannend, wie die Pilze heissen!

Pilzverein Zürich
Die bestimmten Pilze liegen auf.

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